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Herausforderungen an die Spülmaschine im Wohnbereich

Die Wohnbereiche in modernen Pflege- und Altenheimen haben sich in den letzten Jahren stark verändert und dieser Prozess wird sich auch noch weit über das Jahr 2020 fortsetzen. Erfahren Sie hier, wie sich neue Wohnkonzepte auf die Anforderungen an eine Spülmaschine auswirken.

Von der Zentralküche zur Wohnküche

Vor einigen Jahren wurde meist noch zentral gekocht, das Essen über Transportwägen auf die einzelnen Stationen gebracht und anschließend das Geschirr zum Abtransport in die Zentralküche eingesammelt.

Gespült wurde also meist mit einer einzelnen großen Haubenspülmaschine oder einer Korbtransport-Spülmaschine in einer zentralen Spülküche.

Diese Situation hat sich komplett gedreht.

Durch gestiegene Anforderungen der Bewohner an das Leben in Alten- und Pflegeheimen sowie neuer gesetzlicher Bestimmungen für den Bau und Betrieb der Einrichtungen hat sich der Alltag in den Heimen total verändert.

In Baden-Württemberg sollen keine Heime mehr betrieben werden, in denen mehr als 100 Bewohner leben und das Zusammenleben in den Altenheimen wird in Wohngruppen von max. 15 Personen organisiert. In diesen Wohngruppen wird gemeinsam gekocht, gegessen und gelebt.

Die Wohngruppen sind eingerichtet wie große Wohngemeinschaften. Wohn- und Essbereich sind in einer Wohnküche zusammengefasst. Meist steht ein großer Esstisch direkt neben einer Holzküche, wie sie auch von einer Großfamilie genutzt werden würde: Herd, Kühlschrank und Spülmaschine sind eingebaut und können gemeinsam oder von den Präsenzkräften genutzt werden.

Täglich werden so 3-4 Mahlzeiten für 15 Personen und 2-3 Betreuungskräfte direkt auf den Wohnstationen zubereitet und gemeinsam gegessen.

Wichtig zu wissen:

  • In Zukunft wird mehr auf kleinen Wohnstationen gekocht und gegessen.
  • Die Wohngruppen sind eingerichtet wie moderne Wohngemeinschaften mit einer gemeinsam genutzten und vollausgestatteten Holzküche, die stark der Haushaltsküche ähnlich ist.

Gespült wird dort wo auch gegessen wird

Das schmutzige Geschirr, wie Teller, Tassen, Besteck und Töpfe werden direkt in den einzelnen Wohnküchen durch das betreuende Personal gespült. Die Spülmaschinen sind deshalb direkt in die Wohnküchen integriert, und müssen an 7 Tagen in der Woche eine sehr hohe Leistung bringen.

Täglich fallen hier im Schnitt große Mengen an Geschirr an, die durch eine normale Haushaltsspülmaschine nicht mehr gespült werden können.

Das sind bis zu:

  • 100 Teller und Unterteller
  • 80 Tassen und Gläser
  • 100 Besteckteile
  • 5-6 Töpfe und Pfannen
  • Diverse Salatschalen und Schüsseln

Im Schnitt werden in einer Spülmaschine auf einer Wohnstation 15-20 Programme pro Tag gespült.

Da meist im Anschluss an eine Mahlzeit gespült werden muss, ist es zwingend notwendig, dass ein Programm nur wenige Minuten dauert. Gleichzeitig sollen in wenigen Minuten auch höchste Anforderungen an die Hygiene erfüllt und Temperaturen von 80-85°C erreicht werden.

Achtung:

Haushaltsspülmaschinen können die Anforderungen an besonders kurze Programmzeiten und sehr hohe Temperaturen nicht erfüllen!

Wichtig zu wissen:

  • Auf Wohnstationen müssen täglich 15-20 Programme gespült werden.
  • Kurze Programmzeiten und Temperaturen von über 80°C sind notwendig.

Holzküchen müssen vor Dampf geschützt werden

Beim Spülen entsteht Dampf, der Holz zum Aufquellen bringt. Zu Hause versucht man die Holzküchen mit speziellen Klebestreifen über der Tür zu schützen. Da in Wohngruppen aber 15 bis 20 Mal häufiger als zu Hause gespült wird, reicht dieser Schutz nicht aus.

Um also hochwertige Holzküchen in den Wohngruppen der Alten- und Pflegeheime vor Dampf zu schützen, sollte erst gar kein Dampf beim Öffnen der Türe austreten.

Die spezielle VAPOSTOP Technologie bei unseren care Spülmaschinen verhindert, dass Dampf am Ende des Spülvorgangs aus der Maschine austritt.

Der Wert ihrer Küche wird dadurch über einen langen Zeitraum erhalten.

Wichtig zu wissen:

  • Heißer Wasserdampf kann Holzküchen beschädigen.
  • Dampfaustritt kann über VAPOSTOP verhindert werden.
    Das trägt zum Werterhalt bei.

Spülaufkommen wie in einem Bistro

Eine Küche im Wohnbereich eines Seniorenheims sieht aus, wie bei ihnen zu Hause. Das ist auch gut so, denn die Bewohner sollen sich wie zu Hause fühlen.

Im Gegensatz zum Privat-Haushalt, wird in einer Wohnküche aber schon fast wie in einer kleinen Gastronomie gespült. Das Spülaufkommen ist auf dem Niveau eines kleinen Bistros:

  • Morgens Frühstück für 15-20 Personen
  • Mittags ein ausgewogenes Mittagessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert
  • Nachmittags Kaffee und Kuchen für alle Bewohner
  • Als Abschluss ein gemeinsames Abendessen
  • Zwischendurch Getränke und Snacks

Das schmutzige Geschirr, das dabei anfällt, kann nicht mehr mit einer normalen Haushaltsspülmaschine bewältigt werden.

Sie brauchen eine Profi-Spülmaschine!

Bei bis zu 20 Spül-Programmen am Tag brauchen Sie kurze Programmlaufzeiten, schnelle Aufheizzeiten und robuste Materialien. Genau dafür wurde die care Spülmaschine entwickelt.

Wichtig zu wissen:

  • In Wohnküchen spült man so oft wie in einem kleinen Bistro.
  • Für so viel Geschirr braucht man eine Profi Spülmaschine.

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